Mike Jörg

satirischer Jahresrückblick 2017

Vorpremiere am 14. Dezember 2017, 20:00 Uhr
Hochschulgemeinde in Weingarten, Longinusstraße 8.
Kartenreservierung unter info@ekhg-wgt.de
Telefon 0751 59286


An der Stelle gibt es ab jetzt – (un)regelmäßig –
einen satirischen Lagebericht.


Ist er nicht süss?

Weil niemand so richtig weiß, was Raubtier-Kapitalismus ist, müssen wir den in Freiheit lebenden Wolf wieder einbürgern, damit nicht nur christliche Schäfchen begreifen, was Kapitalismus in seiner ausgewilderten Form ist.

Der Wolf ist kein Kuscheltier. Er zerfetzt mehr als er fressen kann. Das ist eine Erbkrankheit, unter der auch der Kapitalismus leidet.Deshalb brauchen wir das Wirken des Wolfes als Anschauungsmaterial.

Wir brauchen in den Nachrichten Bilder von zerfetzten Belämmerten, symbolische Bilder über die Kollateralschäden, die der frei galoppierende
Kapitalismus anrichten kann.

Der Wolf steht unter Artenschutz; der Kapitalismus steht vor der Heiligsprechung. Gutgläubige Schafe können wählen, von wem sie gefressen werden wollen.

Was ist eigentlich der wesentliche Unterschied zwischen Kapitalismus und Wolf?

Der Wolf frisst die Oma. Der Kapitalismus frisst die Lebensgrundlage unserer Kinder und Kindeskinder. Der Kapitalismus sieht das natürlich ganz anders. Es soll Wölfe geben, die sich vegan ernähren.


„Las Vegas...“


Ist ein spanisches Wort und heißt „die Auen“. Auen, das sind sanfte feuchte Wiesen. In diesen Wiesen ging es vor wenigen Tagen weniger sanft zur Sache, dafür umso feuchter; blutrot.

Der „unauffällige, angenehme Nachbar“ hatte neun Koffer voller Waffen und Munition ins Hotel geschleppt.

Donald Trump sprach von einem "Akt des absolut Bösen" und ordnete Trauerbeflaggung an. Er hätte auch schärfere Waffengesetze fordern können, aber die Waffenlobby hatte sich gemeldet.

Die Waffenlobby sagt, nicht die 23 Schnellfeuerwaffen und die 1000 Schuss Munition seien das Problem gewesen, sondern dieser Psychopath. Wären die Konzertbesucher alle bewaffnet gewesen, dann hätten die zurückballern können. Zudem: hätte der Mann noch mehr Waffen gehabt, wäre es für alle besser gewesen. Weil dann wäre er drei Wochen lang damit beschäftigt gewesen, diese Waffen ins Fünf-Sterne-Hotel zu schleppen. Bis er dann schussbereit gewesen wäre, hätten Konzertbesucher das Gelände längst verlassen.

Es war alles so tragisch. Ein Volk in Schock und Trauer – samt all der Waffen, die das Volk so stolz mit sich rumschleppt. Diese Waffen sind sehr sehr traurig, weil sie auf so schmähliche Weise missbraucht wurden. Schlimm, schlimm, schlimm.

Diese Art des schändlichen Missbrauchs haben diese friedliebenden Gut-Waffen nicht verdient!

„Wa(h)r was?
Satirischer Jahresrückblick 2017
von und mit Mike Jörg

Wahr-was-Auftritt mit Mülltone 2011

Das Jahr 2017 war ein Jahr der Wahlen und Qualen, ein Jahr der Katastrophen und Ganoven, der Blender und Schänder, ein Jahr voller Wut.

Es war ein Jahr gewaltiger Gegensätze. Während die Großen in der großen Weltpolitik an großen Schrauben drehten, haben die Kleinen an ihren kleinen Alltagsgeschichten gedreht.

Manche haben durchgedreht, sowohl im Großen wie im Kleinen. Die Großen fordern „wir schaffen dast“, die Kleinen stöhnen „wir sind geschafft“.

Zwischen diesen Extremen liegt der Stoff, aus dem der Satiriker die Pointen für seinen Rückblick bastelt.

Mike Jörg zieht eine Jahresbilanz voller Heiterkeit, voller Nachdenklichkeit, voller Ironie, aber auch voller Ermutigung und Zuversicht. Wäre doch gelacht!

Ein Lob auf den Konjunktiv.

Satirischer Jahresrückblick Auftrittstermine

  • Donnerstag, den 14. Dezember 2017, 20.00 h
    In der Hochschulgemeinde in Weingarten, Longinus-Str 8 Vorpremiere Kartenreservierung unter info@ekhg-wgt.de
    Tel 0751 59286
  • Samstag, den 30. Dezember 2017, 20.00 h im Club Voltaire Tübingen Karten:07071- 2 69 16
  • Sonntag, den 31. Dezember - Silvester, um 19.00h im Seenema Stadtkino BadWaldsee Biberacher Str. 29 - 88339 Bad Waldsee
    Karten gibt es ab dem 10. Dezember an der Abendkasse – zu üblichen Öffnungszeiten
    (da müsst ihr hell wach sein – die Karten werden ruckzuck weg sein)
  • Freitag, den 5. Januar 2018, um 20.00 h in der Malztenne Brauerei Härle in Leutkirch Karten: 07561 - 9 82 80
  • Samstag, den 6. Januar 2018, um 20.00 h im Lichtspielhaus Riedlingen
    Lange Straße 4-6, 88499 Riedlingen, Telefon: 07371/9240322
  • Sonntag, den 7. Januar 2018 , um 19.00 h im Kulturzentrum Linse in Weingarten
  • Donnerstag, den 11. Januar 2018 , 20.00 h im Rosenstein-Gymnasium Heubach / in Schwäbisch Gmünd Karten: 07173-92 99 22 Herr Miller OStD
  • Samstag, den 13. Januar 2018, 20.00 h in Bodnegg Bildungszentrum Realschulbau
    Karten: 07520 - 91 42 70 und www.boku-bodnegg.de
  • Dienstag, den 16. Januar 2018, 19.00 h im Café Emil, Freiburger Allee 44, 71034 Böblingen Abendkasse ab 18.15 Uhr
  • Freitag, den 19. Januar 2018, um 20.30 h im Projekt Zukunft – Kultur im Kloster, Marktplatz 28 in Horb Karten: www.pz-horb.de
  • Samstag, den 20. Januar 2018, um 20.00 h im Gasthaus Adler in Aulendorf-Tannhausen
    Karten: 0174 - 6 74 13 98
  • Samstag, den 3. Februar 2018 Kulturhaus Mühle Oberteuringen Karten: 07546 - 299-22
  • Samstag, den 10. Februar 2018, 20.00 h in der Seminarturnhalle in Nagold
    Karten: Rathaus Café Marktstraße 27
  • Samstag, den 17. Februar 2018, 20.00 h in Messkirch-Heudorf Gasthof Adler, Stortzingen 3 Karten: 0173-4 71 11 73
Mike Jörg sitzend auf Bockleiter

Und das schrieb die Presse zu "Wa(h)r was?"

"Mike Jörg bietet politisches Kabarett mit Tiefgang ....
so galt es, dem Mann mit dem bissigen Wortwitz genau zuzuhören, denn ein Feuerwerk ist es, was er in zwei Stunden von sich gibt."

Schwäbische Zeitung Riedlingen / Mechtild Kniele



"Satirischer Jahresrückblick fasziniert ... Wortverdrehungen und -reduktionen, plötzliche Themenwechsel und -rücksprünge, Infragestellung des Gewohnten und Spiel mit dem Allgegenwärtigen sind seine Methoden. Es sind Ausformulierungen des Gedachten bis an und über die Schmerzgrenze hinweg; man kann sich vom Wortfluss seiner lächelnden Lippen kaum lösen und wird vorgeführt."

Schwäbische Zeitung Biberach
Wolfgang Amadeus Müller



"So scharfzüngig und ambitioniert, so analytisch durchdacht und auf den Punkt gebracht hat der 63-Jährige die schlagzeilenträchtigen Ereignisse des abgelaufenen Jahres schon lange nicht mehr präsentiert."

Schwarzwälder Bote Nagold / Manfred Köncke



"Anhand von Schlagzeilen und Titelblättern der Tagespresse zog Jörg das Jahr Blatt für Blatt über den Scanner der Erinnerung. Bissig, pointiert und gnadenlos entschleierte er Illusionen und Ignorantentum gleichermaßen. "Viele wollen das ja gar nicht so genau wissen, das belastet sie nur." Doch Jörg stocherte erbarmungslos im Wespennest der Verdrängung. Seine Schlüsse waren unterhaltsam, teils brillant und so unerbitterlich, dass man stellenweise nicht mehr wusste, ob man lachen oder anständigerweise doch lieber weinen sollte ...  Mit kriminalistischem Vergnügen kitzelte Jörg das Publikum an den Rand der Empörung und enttarnte gleichzeitig Phlegma und Schlachtlamm-Mentalität der Wohlstandsgesellschaft. ...  Man musste aber nicht schwermütig nach Hause gehen. Nein, der satirische Jahresrückblick von Mike Jörg ist nicht deprimierend, sondern vielmehr reinigend. Denn nach dem alles bewertet und mit philosophischem Tiefgang eingeordnet war, landete es im Schlund von Jörgs unverzichtbarem Begleiter, der Mülltonne des Gedächtnisses. Damit Platz ist für ein neues Jahr, "bessere Geschichten", und reichlich Material für brillante Satire.

Schwarzwälder Bote Freudenstadt, Tina Eberhardt



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